<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/">
    <title>Die Zwei in Shanghai. (Ebbelwoi am Huangpu)</title>
    <link>http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/</link>
    <description>Ebbelwoi am Huangpu</description>
    <dc:publisher>stolli</dc:publisher>
    <dc:creator>stolli</dc:creator>
    <dc:date>2010-01-21T16:16:28Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6148894/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6115446/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6103330/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6100832/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6096817/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6092924/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6085883/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6083459/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6081078/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6078796/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6076006/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6072383/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6069204/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6067126/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6065082/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/icon.jpg">
    <title>Die Zwei in Shanghai.</title>
    <url>http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/icon.jpg</url>
    <link>http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6148894/">
    <title>(Ein-)Lebenszeichen</title>
    <link>http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6148894/</link>
    <description>Für alle treuen Blog-Leser und Vermisser, hier ein kurzes Lebenszeichen von uns Zwei (nicht mehr) in Shanghai. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uns geht es so weit gut und nach den Weihnachts- und Silvesterfeierlichkeiten ist auch bei uns der Alltag so allmählich angekommen. Ein komisches Gefühl ist es schon noch, wenn Flo und ich gemeisam aus dem Haus gehen, nicht von unserem lieben Fahrer die Tür aufgehalten bekommen und zum eigenen Auto durch den Schnee stapfen. Stolli auf dem Weg zum Bahnhof, um dann ins Büro zu fahren, stolline nimmt ihn die ersten Meter mit, um dann alleine weiter an die gewohnte (?) Arbeitsstätte zu düsen. Irgendwie so als wäre nie was gewesen. An China erinnert vor allem, wenn stolli oder auch stolline mal ein &quot;bùcuò&quot; oder &quot;h&#283;n h&#462;o&quot;, auch gerne mal ein &quot;chàbùdu&#333;&quot; oder &quot;wèèèèiiii&quot; herausrutscht. Für uns ist das noch normal, unsere Mitmenschen schauen uns nur manchmal etwas mitleidig an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Wochenenden ist Ausmisten angesagt! Wir müssen schließlich für die &lt;a href=&quot;http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6092924/&quot;&gt;28 Kisten&lt;/a&gt;, die zur Zeit noch auf dem Ozean segeln sollten, platz machen. Bisher haben wir aber noch keine Ahnung, wo hin mit dem ganzen Zeug. Geschweige denn, wissen wir noch, was da eigentlich alles drin ist. Wir vermissen eigentlich nichts - ausser vielleicht den vielen Platz in unserer überdimensionalen Wohnung.</description>
    <dc:creator>stolline</dc:creator>
    <dc:subject>Umzug</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 stolline</dc:rights>
    <dc:date>2010-01-21T16:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6115446/">
    <title>Chinesisch-Test: Das Ergebnis</title>
    <link>http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6115446/</link>
    <description>Während in Shanghai nun wahrscheinlich gerade die Korken knallen, hier ein kleines Update zum HSK-Test, den ich &lt;a href=&quot;http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6065082/&quot;&gt;Ende November absolviert&lt;/a&gt; habe. Es gibt nämlich ein Ergebnis. *trommelwirbel*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie mir heute Morgen mitgeteilt wurde, habe ich den Test mit &quot;Level 1&quot; abgeschlossen. Das ist zwar die schlechteste von drei möglichen &quot;Noten&quot;, aber immerhin bestanden. Unglaublicherweise habe ich über alle drei Bereiche die Hälfte der Punkte geholt. Im Grammatik-Teil, wo ich eigentlich in der Vorbereitung immer am besten war, habe ich am schlechtesten abgeschnitten. Beim &quot;Listening&quot; - in der Vorbereitung regelmäßig eine Katastrophe - war ich am besten. Ting bu dong!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Level 1&quot; ist jetzt sicherlich kein Grund, vor Freude völlig die Beherrschung zu verlieren. Würde man drei Schimpansen mit einem dicken Pinsel ausgestattet vor die Multiple Choice-Aufgaben setzen, würden mindestens zwei von ihnen vermutlich auch bestehen. Auf der anderen Seite wäre eine bessere Note aber auch völlig unangemessen, schließlich würde &quot;Level 3&quot; ausreichen, um an einer chinesischen Universität zu studieren. Davon sehe ich mich nüchtern betrachtet noch weit entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bietet &quot;Level 1&quot; dem Test und mir die versöhnliche Möglichkeit, unser Gesicht zu wahren. Was kann man von einem Chinesisch-Test auch sonst erwarten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prosit Neujahr!</description>
    <dc:creator>stolli</dc:creator>
    <dc:subject>Sprache</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 stolli</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-31T16:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6103330/">
    <title>Fast weg</title>
    <link>http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6103330/</link>
    <description>Im Prinzip sind wir abmarschbereit. Ist ja ohnehin ein Abschied auf Raten, da wir bereits gestern aus unserer bescheidenen Wohnung ins Hotel umgezogen sind. Selbst auf dem Stoffmarkt waren wir wohl gestern Nachmittag zum letzten Mal. Ich glaub&apos;s aber erst, wenn sich die Türen unseres Fliegers tatsächlich schließen. Dann beginnt der kalte Entzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen authentischen Abschied von Shanghai haben wir uns gestern Abend noch mal in die Bar des World Financial Centers begeben (91. Stock und nach eigenem Bekunden die höchste Bar der Welt), heute sind wir trotz eisiger Temperaturen ein paar Meter mit Blick auf die beleuchtete Bund-Promenade spaziert. Man soll ja aufhören, wenn es am Schönsten ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugegebermaßen fällt uns der Abschied hier nach über zwei Jahren nicht leicht. Diejenigen, die uns hier besucht haben, können es vielleicht ein Stück weit nachvollziehen. Natürlich freuen wir uns auf zu Hause, auf unsere Familien und Freunde, auf Weihnachten, auf Ordnung im Straßenverkehr, Öffentlich-Rechtliches Fernsehen, Vorgärten mit Jägerzäunen und Berge von Rindswürsten. Aber als wir die letzten Tage durch die chaotischen Straßen der Stadt gefahren sind und wie immer und am ersten Tag das Treiben am Straßenrand verfolgt haben, fiel es uns schon schwer zu glauben, dass all das in ein paar Tagen nicht mehr da sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht tröstet es etwas, dass das ganze nicht wirklich &quot;weg&quot; ist. (Genau genommen sind ja eher wir weg.) Denn ein gutes Stück China bringen wir in vielen tollen Erinnerungen, einzigartigen Erfahrungen und unmöglichen Verhaltensweisen mit nach Deutschland. Und wenn uns die Sehnsucht packt, fliegen wir wieder her. Unser Fahrer hat schon gesagt, wir sollen ihn dann anrufen.</description>
    <dc:creator>stolli</dc:creator>
    <dc:subject>Umzug</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 stolli</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-21T13:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6100832/">
    <title>Abschied nehmen</title>
    <link>http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6100832/</link>
    <description>Inzwischen ist alles für den Auszug vorbereitet. Das muss auch so sein, denn morgen Mittag ziehen wir aus unserer schönen Wohnung in ein schönes Hotel um. Damit wir für die Formalitäten zur Wohnungsauflösung ausreichend Zeit haben und am Dienstag ohne Sorgen den Weg zum Flughafen antreten können. Kein leichter Gang, nicht nur im Hinblick auf die vier Koffer, die wir heute zusammen gepackt haben. Diese Tage sind wirklich merkwürdig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern Abend haben wir uns feierlich von vielen Freunden verabschiedet. Weil wir in den letzten Monaten oft zusammen Karaoke gesungen hatten, war auch diesmal gemeinsames Musizieren angesagt. Wir sind eben unverbesserlich. Es war laut, schräg und schön wie jedes Mal. Aber natürlich nahm das Abschied nehmen diesmal mehr Raum ein als die Male zuvor. Eine ganz tolle Truppe, wir bleiben in Kontakt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten haben wir bereits am Donnerstag einen &quot;Pre-Check Out&quot; gemacht, bei dem die Hausverwaltung die Existenz zentraler Einrichtungsgegenstände überprüfte. Wenig überraschend für uns war noch alles vorhanden. (Inklusive der unbrauchbaren chinesischen Dosenöffner!) Verwundert hat uns allerdings die Aussage des verantwortlichen Mitarbeiters, dass der Mülleimer in der Küche das wertvollste Stück in der gesamten Wohnung sein soll. Der kommt nämlich aus Europa, weil es solche Einbaumülleimer in China in dieser Größe noch nicht gibt. Wow, wir sind beeindruckt!</description>
    <dc:creator>stolli</dc:creator>
    <dc:subject>Umzug</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 stolli</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-19T15:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6096817/">
    <title>Ein Apfel am Tag</title>
    <link>http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6096817/</link>
    <description>Ob das der traditionellen chinesischen Medizin entspricht? Es gibt Gesundheitstipps, die sind offenbar international und auch in Zeiten der Schweinegrippe gültig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Yi tian yi pingguo, yisheng yuanli wo.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das weiß sogar das rückseitige Etikett unserer Apfelsaftflasche.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8427.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;IMG_8427&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8427.jpg&apos;,600,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8427_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;</description>
    <dc:creator>stolli</dc:creator>
    <dc:subject>Alltägliches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 stolli</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-17T03:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6092924/">
    <title>Der Umzug läuft.</title>
    <link>http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6092924/</link>
    <description>&lt;i&gt;Sagt ein Schrank zum anderen: &quot;Ich fühle mich heute so leer...&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Schritt in Sachen Umzug ist gemacht: Gestern holte ein vierköpfiges Spezialistenteam von Möbelpackern unsere Sachen ab. Für eine Luftfracht hatten wir zuviel, deshalb werden unsere Klamotten, Schuhe und Bücher diesmal per Schiff um die halbe Welt segeln. Inklusive Zollabwicklung und dergleichen wird das wohl geschlagene zwei Monate dauern. Wir freuen uns schon jetzt auf das Wiedersehen Mitte Februar. Das ist dann ein bisschen wie Bescherung: Die Sachen sind in Kisten verpackt und bei den meisten Dingen ist man überrascht, dass man sie überhaupt besaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Umzug vorzubereiten und die wichtigsten Dinge, die wir in den nächsten zwei Monaten brauchen werden, zu retten, haben wir am Wochenende alle Zimmer und Schränke durchpflügt. Die größte Freude bereitete uns dabei die Wiederentdeckung unseres Schuhputzsets, das wir zwei Jahre lang gesucht hatten. &quot;Hello Shoeshine!&quot;, kann man da nur sagen. Es tauchte gerade noch rechtzeitig auf, um nun die Reise zurück anzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten konnten wir jede Menge Klamotten aussortieren. Für vieles hatten wir in den letzten Monaten schließlich adäquaten Ersatz gefunden. Da die Sachen aber eigentlich zu schade zum Wegwerfen waren, haben wir sie unseren Putzleuten angeboten. Die haben sich sehr gefreut und große Tüten gefüllt. Am Ende war jedenfalls nichts mehr übrig. Gar nichts. Es ist natürlich schön, dass wir ihnen eine Freude machen konnten, aber es verdeutlicht noch einmal, in welch einfachen Verhältnissen die Leute hier leben, denn sie haben sich definitiv nicht nur die &quot;besten&quot; Stücke rausgesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz guter Vorbereitung und ausgeklügelter Systematik wäre es gestern beim Zusammenpacken fast zu einem Fehler gekommen: Nachdem die Aktion schon so gut wie abgeschlossen und die ersten Kisten bereits auf dem Weg in den LKW waren, stellten wir fest, dass ein Schrank mit Jacken und Schuhen vergessen worden war. Gott sei Dank war das gerade noch rechtzeitig aufgefallen. Sonst wäre es in unseren Koffern für den Rückflug wirklich eng geworden!
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8417.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;IMG_8417&quot; width=&quot;67&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8417.jpg&apos;,400,600);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8417_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8419.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;IMG_8419&quot; width=&quot;67&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8419.jpg&apos;,400,600);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8419_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
Wie sich die Bilder ähneln, oder? &lt;a href=&quot;http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/4501865/&quot;&gt;So ähnlich&lt;/a&gt; sah es auch im November 2007 in unserer damaligen Wohnung aus, in die wir nun wieder zurück kehren. Damals hatten wir 22 Kisten und zogen in eine Wohnung, die mehr als doppelt so groß sein sollte wie das was wir hatten. Dieses Mal haben wir 28 (vielleicht etwas kleinere) Kisten und noch keine Vorstellung davon, wie das alles wieder untergebracht werden soll. Aber für einen Anbau haben wir ja fast zwei Monate Zeit! ;-)</description>
    <dc:creator>stolli</dc:creator>
    <dc:subject>Umzug</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 stolli</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-15T03:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6085883/">
    <title>Endlich: Panzer!</title>
    <link>http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6085883/</link>
    <description>Na darauf haben wir gewartet: Ein chinesischer Spielwarenhersteller, der sich vornehmlich auf die Imitation der erfolgreichen Lego-Produkte spezialisiert hat, vertreibt eine ganze Serie militärischer Modelle. Vorbei die Zeiten, in denen die sympathischen, aber etwas steifen Plastikfiguren harmlos in einsitzigen Autos herumfuhren oder friedlich ihre übergroßen Blumen gossen. Jetzt gibt&apos;s Krieg. Endlich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswahl stehen Panzer, Jeeps, Kampfflugzeuge, sogar Zerstörer. Und wer das achte Lebensjahr bereits erreicht hat, freut sich vielleicht auch über einen schicken Flugzeugträger. Selbstverständlich gibt es dazu noch die notwendigen Utensilien: Pistolen, Raketen, Geschütze. Alles Kleinkaliber, versteht sich von selbst. Das reicht für den Weltkrieg im Kinderzimmer. Aber bitte nicht so laut! Und anschließend schön das Schlachtfeld aufräumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich hat Krieg unter Lego-Männern viel Praktisches: Das ganze System ist ja schließlich schon vom Prinzip her so angelegt, dass mittelfristig kein Stein auf dem anderen bleibt. Wums! Baut man halt was Neues. Und wenn ein Plastiksoldat im Kampfgetümmel seinen Unterkörper verliert? Lässt sich doch schnell beheben! Vielleicht sind irgendwo in der Kiste mit den bunten Steinen noch alte Beine verfügbar. Notfalls auch von einem Zivilisten. Zack, schon angesteckt. (&quot;Hey, ich war früher ein Koch!&quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie ist das mit den etablierten Lego-Zivilisten? Haben die noppigen Dauergrinser überhaupt Bock auf Streit und Streitkräfte? Abgesehen von ein paar historischen Vertretern wie Rittern und Piraten handelt es sich doch um ein friedliebendes Volk von Pazifisten, oder? (Na gut, Krieg der Sterne gibt es wohl auch. Aber die moderne &quot;Star Wars&quot;-Edition agiert in einer gaaanz fernen Zukunft. Fiktiv. Und außerdem im Weltall! Das ist noch weiter weg als - sagen wir mal - ... Afghanistan.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin sehr skeptisch, ob sich die friedlichen Lego-Mannen und -Frauen mit den schießwütigen Artgenossen einlassen werden. Zum einen natürlich, weil die Plastikzwerge in den olivgrünen Uniformen nicht original sind. Zum anderen, weil sie all die Jahre doch auch ohne Panzer und Kanonen ganz harmonisch zusammen gelebt haben. Die großen Beulen auf den Köpfen sind jedenfalls nicht auf stammesinterne Fehden zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, dass das echte Lego keine Soldaten braucht.</description>
    <dc:creator>stolli</dc:creator>
    <dc:subject>Alltägliches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 stolli</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-10T15:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6083459/">
    <title>Spieglein, Spieglein</title>
    <link>http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6083459/</link>
    <description>Der große Spiegel in unserem Wohnzimmer ist fast wie ein Bild: Betritt man das Zimmer aus dem Flur kommend, spiegeln sich bei gutem Wetter darin die großen und kleinen Häuser auf der anderen Flussseite.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8343.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;IMG_8343&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8343.jpg&apos;,600,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8343_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
Dass der gelbe Baukran im Vordergrund den Blick etwas stört, lässt sich verschmerzen. Schließlich sind es die Bauaktivitäten, die uns über die Monate hinweg ein abwechslungsreiches (Spiegel-)Bild beschert haben.</description>
    <dc:creator>stolli</dc:creator>
    <dc:subject>Alltägliches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 stolli</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-09T11:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6081078/">
    <title>Weihnachtsmarkt, fast wie zu Hause.</title>
    <link>http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6081078/</link>
    <description>Auf dem Weihnachtsmarkt waren wir nun auch. Es ist ja so, dass die Weihnachtsmärkte in Deutschland schon geschlossen sein werden, wenn wir einschweben. Also müssen wir unsere Gemüter noch hier vor Ort ein wenig vorweihnachtlich aufladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weihnachtsmarkt vor dem Paulaner in den Fenyang Lu ist vielleicht der einzige Weihnachtsmarkt der Welt, der Eintritt kostet. Der Preis ist mit 10 RMB pro Person nicht hoch, aber immerhin. Dafür bietet er eine kleine vorweihnachtliche Oase in der ansonsten betriebsamen Stadt. In niedlichen Hütten werden Kunstgegenstände, Weihnachtsutensilien und Geschenke angeboten. Fast so wie in Deutschland. Für umgerechnet rund 80 Euro soll man auch einen Weihnachtsbaum aus Dänemark bekommen können. Kitschigen Fake-Kram, wie man ihn draußen überall in Shanghai bekommt, gibt es nicht. Dafür haben die Preise aber eben auch gutes West-Niveau.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8384.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;IMG_8384&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8384.jpg&apos;,600,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8384_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8395.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;IMG_8395&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8395.jpg&apos;,600,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8395_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8400.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;IMG_8400&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8400.jpg&apos;,600,399);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8400_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
Im letzten Jahr war die Anzahl der Stände etwas größer, außerdem war noch mehr los. Am guten Geschmack der Bratwürste konnten wir keine Veränderung feststellen. Bunte Meeresfrüchte-Suppen und Udon-Nudeln passen aber irgendwie nicht auf so einen Markt, selbst wenn er sich bis in den Vorgarten eines japanischen Restaurants erstreckt.</description>
    <dc:creator>stolli</dc:creator>
    <dc:subject>Ereignisse &amp; Feste</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 stolli</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-08T02:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6078796/">
    <title>Hochzeitsfeiern von kurz bis spät</title>
    <link>http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6078796/</link>
    <description>Zwei Hochzeitsfeiern wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können: Wir hatten gestern Abend die Gelegenheit, einer chinesischen Hochzeitsfeier beizuwohnen und im Anschluss mit deutschen Freunden ihre Hochzeit nachzufeiern. So viel junges Glück ist an einem Abend ja kaum zu fassen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst die Hochzeitsfeier der Tochter unseres Fahrers nach traditioneller chinesischer Prozedur: Gegen halb sechs trafen wir im Hotel ein, wo die Zeremonie stattfinden sollte. Sehr freudig stellte unser Fahrer uns seine Frau und das Brautpaar vor, die sich mehrfach für unsere Teilnahme bedankten. Umgekehrt bedankten wir uns für die Einladung, mehr war aufgrund sprachlicher Barrieren und im Getümmel zwischen Tür und Angel nicht möglich. (In solchen Situationen bemerkt man besonders die kulturellen Hürden: Wie ist das beispielsweise mit dem Händeschütteln? In Deutschland eine Selbstverständlichkeit, aber hier allenfalls ein Kann. Wer macht den Anfang? Was erwartet der Gegenüber?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Betreten des Saales waren alle Augen auf uns gerichtet. Manchmal ist man hier eben ein Superstar! Unser Fahrer brachte uns an einen der runden Tische und stellte uns kurz darauf seiner Mutter vor, die sich auch noch etliche Male für unser Kommen bedankte und angeblich zuvor noch nie zu Ausländern Kontakt hatte. So gut es ging, lobten wir ihren Sohn in ihrem Beisein, was sie sehr freute und umgehend weitere Dankeshymnen auslöste. Anschließend wurden wir in die Obhut einer Kollegin der Braut gegeben, die des Englischen mächtig und damit eine echte Hilfe war, die folgende Prozedur zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich der Saal gefüllt hatte, wurden erste kalte Speisen aufgetischt. Nach und nach kategorisierten wir die eintreffenden Gerichte hinsichtlich Essbarkeit. Statt dem Abendessen begann aber nun der offizielle Teil der Veranstaltung: Im abgedunkelten Saal wartete der in einem schwarzen Anzug agierende Bräutigam auf der Bühne auf die Braut, die zusammen mit ihren Eltern auf einem roten Teppich den Raum betrat. Gemäß der traditionellen Zeremonie bedankte sich die Braut herzlich bei ihren Eltern und verabschiedete sich symbolisch von ihnen. Das war wirklich rührend. Anschließend ging sie auf die Bühne zu ihrem Zukünftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf versprachen sich die neuen Eheleute vor der versammelten Festmannschaft Liebe und Treue, was ein wenig an den Ritus westlicher Kirchen erinnerte, bei dem sich die Ehepartner gegenseitig als Mann bzw. Frau annehmen. Anschließend wurden Ringe ausgetauscht und die frisch Verheirateten durften sich küssen. Das ganze wurde moderiert von einem professionellen Sprecher mit hypnotisierender Stimme, eine Hand voll Bühnentechniker tauchten die Akteure in das rechte Licht und sorgten in allen Stadien für gediegene Beschallung. Eine sehr gelungene Inszenierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin ging es richtig los: Das Essen begann! Die Vorspeisen waren noch nicht einmal zur Hälfte analysiert, da wurden schon unglaubliche Mengen an Hauptspeisen aufgefahren. Wie wir später erfahren durften, handelte es sich um Speisen, die typischerweise bei Hochzeiten serviert werden. Warum, ließ sich nicht abschließend klären. Das ist halt so. Unser Favorit war die Peking Ente, die allerdings schwierig zu essen ist, und ein Bambusgemüse. Die Haifischflosse ignorierten wir ebenso wie diverse Meeresfrüchte-Suppen und die Schildkröte. Letztere fand aber auch unter den chinesischen Mitessern an unserem Tisch kaum Freunde. Für die Hochzeitstorte fehlte das richtige Werkzeug, aber wir waren auch gar nicht so hungrig.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/CIMG0047.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;CIMG0047&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/CIMG0047.jpg&apos;,600,450);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/CIMG0047_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
Während des Essens tauchten die Brautleute immer mal wieder auf der Bühne auf, jedes Mal in einem anderen Outfit. Neben symbolischen Aktivitäten wie dem gegenseitigen Austauschen der Eltern gab es eine Verlosung: Für einige Gäste mit Sicherheit der Höhepunkt der Veranstaltug! Glücklicherweise blieb uns ein Gewinn erspart. Obwohl sich die Chinesen um uns herum sicherlich sehr für uns gefreut hätten. (Wir hatten schon Angst, dass die Tombola getürkt sein könnte, und wir - als Ehrengäste - den Hauptpreis gewinnen würden. Gewundert hätte es uns nicht.) Alles in allem eine große Gaudi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt zog das Brautpaar mit Gläsern und Flaschen von Tisch zu Tisch, um mit den Gästen anzustoßen. In dem meisten Fällen ging das zügig, weil jeweils der gesamten Tischgruppe zugeprostet wurde. Nur von den Freunden des Bräutigams bestanden mehrere junge Leute darauf, mit dem Frischvermählten individuell ein Gläschen Likör zu leeren, was die gesamte Runde Zeit und den armen Frackträger schließlich einiges an Zurechnungsfähigkeit kostete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann war es aber auch schon kurz nach acht Uhr (abends), die Feier dauerte also schon etwas mehr als zwei Stunden, und die ersten Gäste wurden unruhig. Obwohl sich auf den Tischen noch Gerichte für drei Wochen türmten, verabschiedeten sich die ersten. Nach weiteren Minuten war bereits der halbe Saal leer. Wir nutzten die Verwirrung, um mit unserem Fahrer und seiner Frau ein, zwei Becher Bier zu trinken. Sonst ist das schließlich schlecht möglich: Einer von uns muss ja immer fahren. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss gegen halb neun gewesen sein, als auch wir uns dann verabschiedeten. Die Frau unseres Fahrers raffte spontan noch die verbliebenen Süßigkeiten der Tischdekoration zusammen, um sie uns mitzugeben. Nach weiteren Dankeslitaneien von beiden Seiten und der persönlichen Verabschiedung von der Braut (der Bräutigam war vermutlich gerade beim Magenauspumpen) wurden wir von den Brauteltern bis zum Taxi geleitet. Das war wirklich süß!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch etwas irritiert von der Geschwindigkeit der Feier machten wir uns also auf zur westlichen Hochzeitsfeier von unseren lieben Freunden, die nach &lt;a href=&quot;http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/5894739/&quot;&gt;legendären Junggesellenabschieden&lt;/a&gt; in Shanghai vor kurzem in Deutschland ihre Hochzeit begangen hatten und nun mit zwei anderen Frischverheirateten deutsch-deutschen bzw. deutsch-chinesischen Pärchen nachfeierten. Was wir dort vorfanden entsprach natürlich eher unseren Vorstellungen von einer &quot;Feier&quot;, immerhin wurde noch gefeiert, auch wenn es natürlich keine offizielle Zeremonie gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Originellerweise fand die Veranstaltung im Spa-Bereich im oberen Stockwerk eines Hotels statt, was eine sehr entspannte Atmosphäre und von der Dachterrasse einen einmaligen Ausblick auf die andere Seite der Stadt ermöglichte. Wir kamen gerade noch rechtzeitig, um uns etwas vom Buffet zu nehmen, denn übermäßig satt hatten wir die erste Hochzeitsfeier des Abends nicht verlassen. Es gab Hefeweizen vom Fass, und ein DJ hauchte dem Volk auf der Tanzfläche nach und nach Leben ein, zu späterer Stunde originellerweise auch mit deutschem Liedgut. Wenn man mit Blick auf die Skyline von Pudong Hits wie &quot;Freiheit&quot; oder &quot;Westerland&quot; mit&lt;strike&gt;grölen&lt;/strike&gt;singen kann, sind das einzigartige Erlebnisse. Unbezahlbar!
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/CIMG0052.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;CIMG0052&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/CIMG0052.jpg&apos;,600,450);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/CIMG0052_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/CIMG0054.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;CIMG0054&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/CIMG0054.jpg&apos;,600,450);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/CIMG0054_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
Interessant waren ohne Zweifel beide Hochzeitsfeiern des Abends, aber am Ende des Tages weiß man natürlich schon, wo man zu Hause ist. (Das ist in diesem Fall rein metaphorisch zu verstehen.) Wir haben uns auch gefragt, warum die Chinesen so seltsam kurz feiern, obwohl der Aufwand doch ähnlich groß ist wie bei einer ausgiebigen Hochzeitsparty im Westen. Aber vieles bleibt hier eben einfach ein Rätsel. Also freuen wir uns einfach, dass wir dabei sein durften. Der Abend war gewiss nicht langweilig!</description>
    <dc:creator>stolli</dc:creator>
    <dc:subject>Ereignisse &amp; Feste</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 stolli</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-06T12:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6076006/">
    <title>Hochzeitsvorbereitung</title>
    <link>http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6076006/</link>
    <description>So aufgeregt haben wir ihn ja lange nicht erlebt: Der freundliche, unscheinbare Mann, der unser schwarzes Gefährt seelenruhig und ohne mit der Wimper zu zucken auf einer viel befahrenen sechsspurigen Schnellstraße wendet, während von rechts und links Fahrräder, LKWs, Busse, Polizeiautos und Tanklaster heranrauschen, ist nun doch ein bisschen aufgewühlt. Darf unser lieber Fahrer natürlich auch sein, schließlich ist ja morgen der große Tag, an dem seine einzige Tochter in den Stand der Ehe eintreten wird. Gestern war er jedenfalls sehr auskunftsfreudig, was die Vorbereitungen zum großen Fest angeht. Man merkt, dass ihn das sehr beschäftigt. (Wir sind natürlich auch schon ganz gespannt, denn wir werden ja &lt;a href=&quot;http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6062355/&quot;&gt;dabei sein&lt;/a&gt;. Eben kam noch mal eine Erinnerungs-SMS mit den Koordinaten.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist das eines der großen Learnings, die wir hier machen durften, oder zumindest das sympatischste: Die einen essen Reis, die anderen Kartoffeln, einige mit Stäbchen, andere mit Gabeln, manche sprechen vorwärts, andere rückwärts. Aber wenn es ums Eingemachte geht, vor allem um Kinder und Familie, dann sind die Menschen gar nicht so verschieden.</description>
    <dc:creator>stolli</dc:creator>
    <dc:subject>Alltägliches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 stolli</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-04T02:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6072383/">
    <title>Zweijähriges</title>
    <link>http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6072383/</link>
    <description>Während der turbulenten letzten Tagen ist ein denkwürdiges &quot;Ereignis&quot; fast unbemerkt auf der Strecke geblieben: Am Wochenende jährte sich unser Umzug nach Shanghai zum zweiten Mal! Die Zeit scheint hier viel schneller zu vergehen als in Deutschland.</description>
    <dc:creator>stolli</dc:creator>
    <dc:subject>Alltägliches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 stolli</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-02T01:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6069204/">
    <title>3:51:55 - stolli siegt beim Shanghai-Marathon</title>
    <link>http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6069204/</link>
    <description>... über den eigenen Schweinehund. Für ein Plätzchen auf dem Treppchen reichte das zwar nicht, aber für Platz 968 von über 3.000 registrierten Marathon-Männern. Im Folgenden die wichtigsten Stationen der gestrigen Veranstaltung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.30 Uhr: stolline und ich treffen im dunklen Startbereich des Großereignisses ein. Erste übermotivierte Mitstreiter beginnen ihr Aufwärmprogramm auf der regennassen Strecke.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8085.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;IMG_8085&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8085.jpg&apos;,600,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8085_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8104.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;IMG_8104&quot; width=&quot;67&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8104.jpg&apos;,400,600);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8104_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8099.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;IMG_8099&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8099.jpg&apos;,600,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8099_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
6.44 Uhr: Nach mehreren Mikrofonproben startet das dynamische Musikprogramm des Morgens. Über kräftige Boxen wird elektronische Musik eingespielt. Einiges erinnert an die Love-Parade, auch die knappen Laufkleider einiger Athleten bei gefühlten 6 Grad Außentemperatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.52 Uhr: Unserer Fahrer hat den Wagen irgendwo im Getümmel geparkt und weicht mir fortan nicht mehr von der Seite. Das wird sich fast bis zum Ziel nicht mehr ändern. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.01 Uhr: In der Warteschlange vor den öffentlichen Klos tauschen sich zwei Konkurrenten über ihre Erfahrungen mit dem &quot;Great Wall&quot;-Marathon und ihre Ambitionen für die Verbesserung ihrer persönlichen Bestzeit von 2:54 aus. Ich will erstmal nur in das grüne Toilettenhäuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.09 Uhr: Auf einem Podest unweit der Startmarkierung gibt ein professioneller Darsteller zu lauter Musik den Hampelmann: Öffentliches Aufwärmprogramm! Ob die Äthiopier in der ersten Reihe auch mitmachen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.13 Uhr: Der Weg in den Startblock führt durch etwa 10.000 auf den &quot;Fun-Marathon&quot; (4,5 Kilometer) wartende Freizeitläufer mit spitzen Knochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.22 Uhr: Im dichtgedrängten Feld wartender Athleten profitiert man vom Aufwärmprogramm der benachbarten Läufer. Irgendwie sind auch Akteure ohne Startnummer in den Startbereich gelangt. Kandidaten mit Jeans und Lederschuhen sind besonders verdächtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.30 Uhr: Ein Schuss fällt, das Volk jubelt. Der offensichtlich auch aus dem Ausland stammende Läufer neben mir fragt: &quot;Was this the start? Or was it an execution??&quot; Lachen, und warten darauf, dass es auch bei uns nun langsam losgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.34 Uhr: Die Umwelt setzt sich langsam in Bewegung. Ein letzter Blick zu stolline macht Mut. Das Läuferfeld wird zwischen den Banden Richtung Start gespült.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.37 Uhr: Beim Überqueren der Startlinie setzt ein geschickter Druck mit dem rechten Zeigefinger die Stoppuhr des Pulsmessers an meinem Handgelenk in Gang. Zu diesem Zeitpunkt passiert der Führende vermutlich gerade die 2-Kilometer-Marke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,2 Kilometer: An schnelles Laufen ist noch nicht zu denken. Zu dicht gedrängt sind die Akteure auf der breiten Straße. Ab und an bietet sich mal eine Lücke, um ein oder zwei Positionen gut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,6 Kilometer: In der ersten Rechtskurve geht es drunter und drüber. Ortskundige Läufer suchen die Abkürzung durch den bepflanzten Vorgarten eines Bürohauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1,1 Kilometer: Bei der großen Anzahl an mitgeführten Bannern und Fahnen könnte man auch meinen, es handele sich um eine Demonstration. Aber wir sind ja in China.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1,5 Kilometer: Noch immer ist es eng. Eigenes Tempo kann man kaum laufen. Allerdings ist das Feld auch recht schnell unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1,9 Kilometer: Chinesische Folkloregruppen sorgen in merkwürdigen Kostümen für ausgelassene Stimmung am Streckenrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2,2 Kilometer: &quot;Caio, Caio&quot;-Rufe aus dem Publikum peitschen die Läufer nach vorn. Das ist ja wie in Frankfurt, denke ich mir und wundere mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2,7 Kilometer: An den Außenseiten bieten sich nun Lücken zum Überholen. Manchmal bleibt man aber auch in einer Menschentraube kleben. Ein Japaner erkennt meine Ambitionen und schickt mich mit einem kräftigen Klapps auf meine rechte Schulter in die Lücke vor ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3,1 Kilometer: Schwenkbare Kameras über der Strecke sorgen insbesondere bei asiatischen Mitläufern für spontane Begeisterungsschübe, Freudensprünge und hektische Winkeinlagen. &quot;Komm&apos; ich jetz&apos; in Fernsehn?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3,8 Kilometer: Vorsicht: Frauen mit geflochtenen Pferdeschwänzen sind zwar vor dem Überholen hübsch anzuschauen, auf gleicher Höhe wandelt sich der Haarschmuck aber zu einem rotierenden Morgenstern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4,5 Kilometer: Der Zielbereich des &quot;Fun-Marathon&quot; ist nach etwa 26 Minuten passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5,1 Kilometer: Unter den mitlaufenden Einheimischen setzt sich langsam die Erkenntnis durch, das 20 Meter zuvor die erste Verpflegungsstation war. Plötzlich laufen Menschen in alle Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7,0 Kilometer: Zum ersten Mal ist eine Kilometermarke wirklich sichtbar. Ob es vorher schon welche gab?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8,9 Kilometer: Großstadtfeeling! Unmittelbar neben der zweispurigen Laufstrecke warten etliche Busse mit laufendem Motor. Die Raucher im Feld können Boden gut machen, alle anderen fallen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9,7 Kilometer: Gelegentlich verengt sich die Strecke auf eine Spur. Beim Einfädeln geht es drunter und drüber. Außer bunten Hütchen kommt aber niemand zu Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10,2 Kilometer: Auch die zweite Verpflegungsstation lässt mich noch kalt. Ist schließlich ein Wettlauf, keine Gourmetreise!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11,4 Kilometer: Eine vermummte Frau auf einem Fahrrad motiviert die Laufgruppe an einer Steigung mit lautstarken Kommandos und der Ansage, dass dies die steilste Stelle des Wettbewerbs sei. Später wird sich herausstellen, dass sie womöglich das falsche Streckenprofil im Kopf hatte. Für den Moment tut es dennoch gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11,9 Kilometer: Beim Herauskramen der Pulsuhr am linken Arm zwischen Jacke und Handschuhen betätige ich versehentlich den Stopp-Knopf. Also muss der Zeitmesser neu gestartet werden - und fortan werden Zwischenzeiten im Kopf berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12,3 Kilometer: Ohje! Das gefürchtete linke Knie meldet sich zum ersten Mal. Sauber laufen, sonst kann man nichts tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13,8 Kilometer: Das hauseigene Verpflegungsteam ist da: Es gibt einen ordentlichen Schluck Gatorade und ein gutes Gefühl.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8216.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;IMG_8216&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8216.jpg&apos;,600,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8216_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8220.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;IMG_8220&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8220.jpg&apos;,600,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8220_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8233.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;IMG_8233&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8233.jpg&apos;,600,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8233_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
15,5 Kilometer: Die Wege der Halbmarathon- und Marathon-Läufer trennen sich. Zum ersten Mal kommt mir die Idee, dass ein Halbmarathon eigentlich auch eine tolle Sache ist. Zu spät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16,2 Kilometer: Es geht tierisch bergauf, wir müssen über eine Autobahnbrücke. Die ersten gehen. Dank kräftiger Armarbeit kann ich mein Tempo halten. Runter rollt&apos;s. Und wir sind noch super in der Zeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16,9 Kilometer: Die Strecke führt etwa sieben Kilometer (gefühlt wie 18 Kilometer) nur gerade aus. Fast über die gesamte Distanz stauen sich die Autos, LKWs und Busse und blasen Schlechtes in Luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18,2 Kilometer: Immer wieder lautstark &quot;Caio, caio!&quot; von den Rängen. Ob das der chinesische Ausdruck für &quot;Quäl Dich, Du Sau!&quot; ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18,8 Kilometer: Erster Kontakt mit einer Verpflegungsstation. Das zuckersüße Getränk unbekannter Bauart tut gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20,0 Kilometer: Fast Halbzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21,1 Kilometer: Halbzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21,4 Kilometer: Ein langer Mann wird zu meinem Referenzläufer bestimmt. Ich habe das Gefühl, dass er das richtige Tempo läuft. So lange ich ihn sehen kann, sollte alles in Ordnung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23,9 Kilometer: Die Zahl der Athleten, die mich überholen, steigt. Aber der Refenzmann ist noch zu sehen! Ich versuche etwas aufzuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26,0 Kilometer: Mitten im Nichts! 26 Kilometer sind nicht viel, noch 16 Kilometer sind nicht wenig. Außerdem ist der Referenzmann weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26,7 Kilometer: Die Stadt ist hier hässlich, schmutzig, langweilig. Warum läuft man ausgerechnet diese verdammte Straße?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28,8 Kilometer: Das Versorgungsteam ist wieder da: Ein weiterer Schluck aus der Pulle, aufmunternde Worte. Erzengel Horst ist eine enorme Unterstützung!
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8259.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;IMG_8259&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8259.jpg&apos;,600,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8259_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8266.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;IMG_8266&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8266.jpg&apos;,600,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8266_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;

30,2 Kilometer: Der ausgedünnte Pulk verlässt die Hauptstraße und läuft durch ein ruhiges Industriegebiet. Mein Rhythmus stimmt, auch wenn chinesische Folkloretrommler versuchen, diesen zu stören. Tanzt mal Samba, wenn sie Walzer spielen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31,9 Kilometer: An das süße isotonische Getränk der Organisatoren kann man sich gewöhnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32,2 Kilometer: Nicht einmal mehr 10 Kilometer. Das macht Mut, auch wenn die Beine schlapp sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32,6 Kilometer: Das Verpflegungsteam mit dem schwarzen Santana ist wieder an der Strecke. Trotz Widerstand muss ich eine halbe Banane essen. Ich höre ein aufmunterndes &quot;Jetzt hast Du gleich die 35!&quot;, bevor ich Minuten später die 34 Kilometer-Marke sehe. Immer dieselben Tricks!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33,1 Kilometer: Es geht wieder unendlich lang gerade aus. Diesmal auf einer der Hochstraßen, dem innerstädtischen Autbahnnetz von Shanghai. Ein bis zwei Spuren sind für Autos gesperrt. Fiese Anstiege und Gefälle im Wechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35,6 Kilometer: Die Schallschutzwand der Hochstraße bietet Windschutz - und für einige Mitstreiter die Möglichkeit, die verkrampften Beine hochzulegen. Die Zahl der Geher und der Läufer ist etwa gleich hoch, ich trabe mit. Ich weiß, dass ich Zeit verliere, aber im Moment geht einfach nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37,1 Kilometer: Mein Team ist wieder am Streckenrand - vorher hatten sie mich schon auf der Hochstraße überholt. Tausche durchgeschwitzte Jacke gegen eine Flasche Gatorade.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8310.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;IMG_8310&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8310.jpg&apos;,600,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8310_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8311.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;IMG_8311&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8311.jpg&apos;,600,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8311_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
37,4 Kilometer: Am Streckenrand wird in kleinen Schnapsbechern eine grüne Flüssigkeit ausgeschenkt. Ich lehne dankend ab. Wer weiß, was das wieder ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37,6 Kilometer: Originelles Streckenstück: Auf der einen Straßenseite geht es lange hin, auf der anderen Seite lange zurück. Die Aussicht, abzukürzen, ist verlockend. Aber die Streckenposten sind wachsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38,8 Kilometer: Auf dem Rückweg sieht man diejenigen, die hinter einem laufen. Das macht irgendwie Mut. Außerdem ist mein langer Referenzmann wieder am Horizont zu erkennen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39,2 Kilometer: Nur noch drei Kilometer und so etwas wie Endspurt-Feeling. Plötzlich habe ich wieder Saft in den Beinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39,7 Kilometer: Mich beschäftigt die Frage, ob man &lt;a href=&quot;http://www.wissen.lauftext.de/der-mensch/die-geschichte/woher-hat-der-marathonlauf-seinen-namen_.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;damals&lt;/a&gt; nach der gewonnenen Schlacht von Marathon nicht auch einen kürzeren Weg von Marathon nach Athen hätte laufen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39,9 Kilometer: Ein eher analytischer Typ am Straßenrand weiß es ganz genau: &quot;Come on! 4 hours if you push it!&quot; Das ist cool! Da ich aber ohnehin etwa sieben Minuten nach Beginn der Zeitmessung gestartet war, sollten die vier Stunden auch so drin sein. :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40,4 Kilometer: Es läuft wie auf den ersten Metern. Der Referenzmann ist eingefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40,9 Kilometer: Letzte Steigung, da bin ich immer gut. In meinem Umfeld bin ich jetzt einer der schnelleren, kann viele Positionen gut machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41,2 Kilometer: Von weitem sieht man das Ziel am Ende der Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42,0 Kilometer: Das was wie das Ziel am Ende der Straße aussah, ist nicht das Ziel. Es geht noch mal um die Ecke. Noch zweihundert Meter. Das ist nichts. Es sind viele Leute am Streckenrand, aber ich bemerke sie nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42,1 Kilometer: Endspurt, offenbar ist noch Energie da. Ja, jetzt wirkt die halbe Banane!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42,15 Kilometer: Schnell auf den letzten Metern Richtung Ziel. Ein asiatischer Läufer hinter mir stößt einen tiefen Schrei aus und drückt mich so ins Ziel. Die große Anzeige mit der Bruttozeit zeigt 3:58 und ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42,195 Kilometer: Fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42,225 Kilometer: Ich bekomme eine Medaille und ein Handtuch geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42,260 Kilometer: Ich bekomme eine Plastiktüte mit einem Getränk, einem Energieriegel, einer Mandarine und einigen Werbebeilagen. Eine Flasche Olivenöl ist auch drin. Wie praktisch. Prost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war&apos;s dann auch. Ich war natürlich ziemlich froh, am Ziel angekommen zu sein. Der Begeisterung im Ziel stand nach einigen Augenblicken ein leichtes körperliches Unbehagen gegenüber: Ich hatte Durst, mir war tierisch kalt, außerdem war es in dem Gedränge schwierig, meinen Schatz und die anderen wieder zu finden, die wärmende Klamotten mitführten. Aber wir haben uns schließlich gefunden, und nach den anschließenden Formalitäten mit Rückgabe der Startnummer, Ausgabe der Urkunde, Rückgabe des Zeitmesschips und so weiter ging&apos;s endlich ins warme Auto, das natürlich direkt vor dem Eingang der Anlage wartete. Für das nächste Jahr besorgen wir uns Sponsorenaufkleber!
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8328.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;IMG_8328&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8328.jpg&apos;,600,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8328_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8330.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;IMG_8330&quot; width=&quot;67&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8330.jpg&apos;,400,600);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8330_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8337.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;IMG_8337&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8337.jpg&apos;,600,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8337_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
Seit gestern Mittag schmerzt nun mein Knie beim Beugen und Strecken und ansonsten bin ich etwas müder als sonst. Darüber hinaus gibt&apos;s aber Gott sei Dank nichts zu beklagen. Zwischen Kilometer 24 und 36 war ich relativ sicher, nie wieder einen Marathon zu laufen. Inzwischen würde ich es nicht mehr kategorisch ausschließen. Wer macht mit?</description>
    <dc:creator>stolli</dc:creator>
    <dc:subject>Ereignisse &amp; Feste</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 stolli</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-30T08:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6067126/">
    <title>Turbo-Pillen?</title>
    <link>http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6067126/</link>
    <description>Für etwas Verwirrung sorgt heute Abend ein kleines Röhrchen mit merkwürdigen Pillen, das ich mit den Utensilien für den Marathon bekommen habe. Beipackzettel natürlich nur auf Chinesisch, auch sonst kein Hinweis auf Anwendungsfälle und Nebenwirkungen. Ob&apos;s so eine Art chinesisches Viagra für die Waden ist?! Äußerst vorsorglich habe ich auf die Einnahme verzichtet. Nicht dass mir beim möglichen Dopingtest deswegen noch jemand ans Bein pinkelt.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8070.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;IMG_8070&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8070.jpg&apos;,600,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8070_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8054.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;IMG_8054&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8054.jpg&apos;,600,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8054_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8067.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;IMG_8067&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8067.jpg&apos;,600,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8067_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
Ansonsten läuft die Vorbereitung: Die Startnummer ist mit dem Trikot vertaut (Ich bin der in gelb!), der Zeitmesschip mit den Schuhen verlötet, heute Abend gab&apos;s - wie immer diese Woche - Nudeln, und stolline - als mein größter Fan - ist inzwischen mit dem Streckenverlauf mehr als per Du. Der Wetterbericht sagt für morgen früh leider leichten Regen voraus, auf Gummistiefel werde ich trotzdem nicht umsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt noch eine ruhige Nacht, dann geht&apos;s los.</description>
    <dc:creator>stolli</dc:creator>
    <dc:subject>Ereignisse &amp; Feste</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 stolli</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-28T13:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6065082/">
    <title>Schnell denken, klug laufen</title>
    <link>http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/stories/6065082/</link>
    <description>Mir steht ein ereignisreiches Wochenende bevor: Am Samstag findet mein Chinesisch-Kurs mit einem großen Test &lt;strike&gt;sein dramatisches Ende&lt;/strike&gt; einen würdigen Abschluss, am Sonntag steht der &lt;a href=&quot;http://www.shmarathon.com/home_en.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Shanghai-Marathon&lt;/a&gt; ins Haus, bei dem ich mich an der Langdistanz versuchen werde. (Montag wird ein schöner Tag!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Chinesisch-Test rechne ich mir zugegebenermaßen nicht allzu viel aus. Aber nach rund 60 vorbereitenden Unterrichtsstunden in der mäßig klimatisierten Sprachschule und etlichen mehr mit dicken Büchern, wilden Zeichen- und wirren Vokabellisten zu Hause, will ich&apos;s natürlich wissen. Immerhin findet die Prüfung auch in der renommierten Fudan-Universität statt. Wann kommt man da sonst schon mal hin! ;-) Nach zweieinhalb Stunden in den altehrwürdigen Hallen sollte der Spuk aber so oder so zu Ende sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Zweinhalb Stunden&quot; wären für Sonntag eine tolle Zeit. Dann könnte ich den importierten Kenianern auf der 42,195 Kilometer langen &lt;a href=&quot;http://www.shmarathon.com/images/09course.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Strecke durch Puxi&lt;/a&gt; so richtig einheizen! Falls ich sie aber wider erwarten doch auf den ersten 500 Metern aus den Augen verlieren sollte, wäre bei Tageslicht ankommen auch ein Erfolg. Die Vorbereitung für meinen ersten Marathonversuch überhaupt lief eigentlich ganz gut, allerdings macht seit letzter Woche das linke Bein etwas Kummer. Außerdem wird es mit 9 Grad wohl ziemlich frisch, und auf die Organisation des Events mit über 20.000 Athleten bin ich ohnehin gespannt. Mal schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Lektüre einiger Berichte ist zu erwarten, dass die einheimischen Olympioniken das Rennen vom Start weg eher schnell angehen werden. Das kann dann schon turbulent werden. Spätestens bei Kilometer 3 dürfte man die meisten der übermotiviert keuchenden Mitstreiter aber wieder eingefangen haben. Statt einem &quot;Pace Maker&quot; vor mir werde ich mir einen Chinesen auf einem Fahrrad organisieren, der die ganze Strecke mit einem dampfenden Topf Stinke-Tofu hinter mir her fährt. Dann ist mindestens eine neue Weltjahresbestzeit drin!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Mittag konnte ich neben jeder Menge anderer Utensilien schon meine Startnummer abholen: &quot;596&quot;. Ist auf den ersten Blick keine &quot;lucky number&quot;, oder? ;-) Aber lieber ordentlich Saft in den Beinen als drei Achten auf dem Schild!
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8042.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;67&quot; alt=&quot;IMG_8042&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8042.jpg&apos;,600,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ebbelwoiamhuangpu/images/IMG_8042_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
Los geht&apos;s am Sonntag um 7.30 Uhr Ortszeit. Das ist 0.30 Uhr in Deutschland. Wer sich da gerade das vorletzte Bier aus dem Kühlschrank holt, darf gerne an mich denken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach so: Wenn ich unter die ersten Drei komme, rufe ich Euch an. Alle!</description>
    <dc:creator>stolli</dc:creator>
    <dc:subject>Alltägliches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 stolli</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-27T07:25:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://ebbelwoiamhuangpu.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
